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Bayerischer Wald

Nach so vielen gefahrenen Kilometern und Unterkunftwechseln in Kanada freuen wir uns auf eine gemütliche Woche in Neuschönau im Bayerischen Wald. Mit dem Naturhotel Euler haben wir eine moderne aber gemütliche Unterkunft gefunden. Mit Schwimmbad zum Entspannen und dem tollen Restaurant im Landgasthof Euler. Von dort aus sind es nur ein paar Minuten zum Tierfreigelände, das zu tollen Spaziergängen im herbstlichen Wald einlädt und auf dem es viele Tiere zu entdecken gibt. Wenn sie sich denn zeigen.  

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Nur fünf Minuten von unserem Hotel entfernt startet man in das Tierfreigelände beim Nationalparkzentrum Lusen. Dort kann man auf einem Spaziergang von 7 Kilometern Tiere, die es im Bayerischen Wald gibt oder mal gab, in riesigen Freigehegen beobachten - wenn sie sich denn zeigen. Bei einigen Tieren, Eulen, Wildkatzen, Wildschweinen usw. kann man sogar durch die Gehege laufen. Auf unserer ersten Runde hat sich neben Wisent, Wildkatze und Elch sogar ein Luchs ganz kurz blicken lassen.

Nach so viel Natur am ersten Tag fuhren wir bei recht gutem Wetter ins ca. 50 km entfernte Passau. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind der Dom St. Stephan mit der größten Kirchenorgel der Welt (im Moment leider die größte Baustelle der Welt) und der Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz. Da bot sich natürlich eine kleine Schifffahrt an um das Ganze auch vom Wasser aus zu betrachten.

Der nächste Morgen begrüßte uns mit Regenwetter. So genossen wir erst mal unser Frühstück im  Hotel und machten es uns gemütlich. Gegen später zog es uns dann aber doch noch an die frische Luft und in den tollen Herbstwald. Wie als Belohnung zeigten sich dann im Tierfreigehege noch die Braunbären, für kurze Zeit haben sie sich sogar bewegt! Dann verfielen aber beide in tiefen Bärenschlaf.

Bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel war am nächsten Tag wieder ein bisschen Kultur angesagt: Auf den Spuren des Waldschafs, einer fast ausgestorbenen, alten Haustierrasse machten wir zuerst einen Spaziergang und besuchten dann das Freilichtmuseum Finsterau. Dort wurden alte Gebäude, wie Schmieden oder Bauernhöfe, zusammengetragen. Also an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und dort wieder aufgebaut. Besonders beeindruckend war, wie einfach manche Menschen selbst im 20. Jahrhundert noch gelebt haben. Das Waldschaf haben wir zum Schluss übrigens auch noch gesehen.

Am letzten Urlaubstag, gestern hat es die ganze Zeit geregnet und wir haben gefaulenzt, haben wir uns noch mal auf die Suche nach Wolf und Luchs gemacht. Und wir hatten Glück: Der Wolf zeigte sich zwar nur etwas weiter hinten im Gehege aber durchaus fotogen. Die beiden Luchse waren dagegen sehr zutraulich und kamen bis auf wenige Meter an die Aussichtsplattform heran. 

Eine Woche Urlaub im Bayerischen Wald geht zu Ende. Es war die erhofft erholsame Woche ohne große Fahrerei und Umzieherei von einem Hotel ins andere, die wir uns nach unserem Kanadaurlaub gewünscht hatten. Das Naturhotel Euler mit dem Schwimmbad und das Restaurant im Landgasthof trugen viel zu Entspannung bei. Rundherum eine schöne Woche.

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