
Kanadas Westen
Wir müssen unsere Startseite ändern! "Fotos und Geschichten unserer Reisen durch Europa" stimmt nicht mehr. Die Krimis von Louise Penny haben uns nach Kanada gelockt. Die spielen zwar mehr im Osten, in Montreal und Quebec, wir haben uns jedoch für den Westen entschieden: Vancouver Island und die Rocky Mountains. Für drei Wochen entfliehen wir dem Sommer in Deutschland und freuen uns auf wilde Natur mit Meer und Bergen. Ob wir wohl einem Bären begegnen?



Nach zehn Stunden Flug sind wir heute sicher in Vancouver angekommen. Nach dem wir unser Auto abgeholt und im Hotel eingecheckt hatten, haben wir uns noch auf eine erste kleine Tour durch die Stadt gemacht. Die liegt zwar ganz nett am Wasser, es gibt aber viele Hochhäuser und auch viel Autoverkehr. Morgen schauen wir uns das noch einmal genauer an, bevor es dann in die Natur nach Vancouver Island geht.




Nach unserem Spaziergang durch Vancouver gestern hatten wir uns für heute zwei Ziele ausgesucht: Granville Island und den Stanley Park. Granville Island ist eigentlich gar keine richtige Insel trotzdem kommt man von der Stadt aus nur mit dem Aquabus dort hin. Zumindest wenn man nicht ewig weit laufen möchte. Auf der Insel gibt es dann neben vielen Cafés und Läden den Granville Island Public Market, eine Markthalle wo man alles mögliche kaufen kann. Fleisch, Fisch, Käse und auch unsere ersten Bä(ee)ren haben wir dort gesehen. Weiter ging es mit dem Auto in den Stanley Park mit Aussicht auf die Skyline von Vancouver. Außerdem gibt es dort die Totem Poles, eine Sammlung von 9 Totempfählen aus entlegenen Gebieten in British Columbia. Anschließend reichte es nur noch für ein Abendessen bei uns um die Ecke und einen Cocktail in der Bar, die zum Hotel gehört. Morgen müssen wir wieder früh raus um die erste Fähre nach Vancouver Island zu erreichen.




Um 4 Uhr früh hat der Wecker geklingelt und uns daran erinnert, dass wir heute nach Tofino auf Vancouver Island umziehen werden. Ohne Probleme aber auch ohne Frühstück haben wir es auf die Fähre geschafft. Zum Glück gab es dort ganz "leckere" Scones und Tee und Kaffee, zumindest die Aussicht dabei war nicht schlecht. Kurz vor der Ankunft auf Vancouver Island haben wir dann sogar noch Orcas gesehen und fotografiert. Leider hatten wir dann zweieinhalb Stunden Aufenthalt vor einer Baustelle am Cameron Lake bevor wir das letzte Stück in den Pacific Rim Nationalpark und nach Tofino zurücklegen konnten. Dort angekommen hat es geregnet und geregnet und...
Wir haben allerdings eine richtig schnuckelige Unterkunft mit netter Aussicht auf die Bucht und das Tierleben mit Eisvogel und Seeotter direkt vor unserem Balkon. Morgen soll es wieder besseres Wetter geben, da machen wir uns auf zur Entdeckungstour.




Nach dem unser Programm in Tofino gestern buchstäblich ins Wasser gefallen war hatten wir heute jede Menge vor. Zuerst aber mal ein Bild von unserem Balkon bei gutem Wetter. Und unsere Unterkunft, wir wohnen links oben unter dem Giebel. Dann ging es zum Tonquin Beach hier in Tofino. Unser Jetlag wird zwar langsam besser aber wir waren trotzdem so früh dort, dass wir den Strand fast für uns alleine hatten. Entlang der Küste verläuft ein Weg über den man in kurzer Zeit nicht nur einen tollen Ausblick auf den Tonquin Beach sondern auch auf eine kleine Bucht hat. Nächster Stopp war am Rainforest Trail. Dort kann man auf geplankten Wegen durch den Regenwald laufen. Weiter ging es zum Strand am Kwisitis Visitor Centre (geschlossen), wo wir eigentlich nur eine kleine Rast einlegen und ein paar Kekse knabbern wollten. Wir konnten dabei ein paar Weißkopfseeadler beobachten, von denen einer nur ganz knapp über Uli geflogen ist. Letzter Stopp des Tages war in Ucluelet wo wir den Lighthouse Loop gelaufen sind. Mit Aussicht auf die spektakuläre Küste, und mit gefühlt 100 Aussichtspunkten. Zum Abschluss haben wir uns jetzt noch ein Glas Rotwein auf unserem Balkon gegönnt.




Heute früh haben wir auf der Veranda von unserer Unterkunft, dem "The Shoreline Tofino" (ganz klare Hotelempfehlung von uns) noch gefrühstückt und uns dabei von unseren Seeottern - wir haben sie Olli getauft - verabschiedet während die allerhand Unfug auf der Veranda vom Hausboot in der Bucht angestellt haben. Wir waren dann kaum los gefahren hatten wir an der Straße die nächste tierische Begegnung: Ein Schwarzbär stand am Straßenrand und futterte das frische, grüne Gras und ließ sich durch uns nicht stören. Nach kurzem Stopp ging es dann weiter nach Campbell River, unserer heutigen Unterkunft. In der Baustelle, in der wir schon auf der Fahrt nach Tofino so viel Zeit verloren hatten, standen wir natürlich wieder und so mussten wir heute wieder einige Unternehmungen notgedrungen weg lassen. In Campbell River haben wir es aber immerhin noch zu den Elk Falls geschafft und am Hafen und an der Küste waren wir auch noch kurz. Morgen geht es weiter in den Norden.




Ein kurzes Video vom Bären gibt es auch noch.
Da heute eine längere Fahrstrecke in den Norden von Vancouver Island anstand und es unterwegs nicht viel spektakuläres zu sehen gab haben wir uns heute früh von Campbell River noch für einen kleinen Umweg entschieden. Über den Highway 28 ging es zum Strathcona Provincial Park am Buttle Lake. Neben dem See mit schönen Aussichten sind wir auch noch zu einer kleinen Wanderung durch den Wald zu den Lupin Falls aufgebrochen. War zwar ein Bisschen wenig Wasser aber trotzdem ganz nett. Dann ging es zurück nach Campbell River und zu einer kurzen Shopping Tour ins Wei Wai Kum House Of Treasures. Dann machten wir uns auf den langen Weg nach Coal Harbour ganz im Norden von Vancouver Island. Unsere neue Unterkunft hier, "The Inn on Stephens Bay", ist der Hammer! Nicht nur das Zimmer ist toll eingerichtet, wir sitzen gerade mit einem Glas Rotwein auf dem Balkon und schauen aufs Wasser über die Bucht. Morgen gibt es Bilder davon. Die selbe Aussicht hat man auch aus der Badewanne! Jetzt fehlt nur noch der Wal oder Seelöwe der hier vorbei schwimmt.




Da wir heute sowieso erst mal unsere tolle Unterkunft und die Umgebung genießen wollten, stand nach dem ausgezeichnetem Frühstück erst mal nicht so viel auf dem Plan. Allerdings haben wie beim Frühstück ein nettes Amerikanisches Paar kennen gelernt und so beschlossen wir Männer eine Kajaktour zu unternehmen während die Frauen eher faulenzen wollten. Hat auch prima funktioniert mit dem Kajak, wir haben unterwegs einen Fischotter und Seehunde gesehen. Am Nachmittag ging es dann nach Telegraph Cove, einem netten, kleinen Ort in einer Bucht mit historischen Häusern und alles auf Stelzen gebaut. Pünktlich um 17 Uhr ging dann unsere Whale Watching Tour los. Wir haben auch ein paar Buckelwale gesehen, leider keine Orcas, allerdings war die Insellandschaft in der wir mit dem Boot rumgekurvt sind wirklich spektakulär.




Hier im Norden von Vancouver Island waren wir auf dem Territorium der Kwakiutl unterwegs, einer Gruppe der First Nations. War waren in einem von ihnen geführten Pub zum Essen und waren sehr berührt. Die Kunst von den indigenen Maler ist sehr bekannt in Kanada und gefällt uns außerordentlich gut. Hier ein paar Beispiele von Emily Carr, Carla Joseph und Richard Shorty.




Heute ging es zurück in den Osten von Vancouver Island, da wir morgen mit der Fähre zurück aufs Festland fahren. Den letzten Abend verbrachten wir in Victoria, einer sehr "englischen" Stadt in Kanada. Von unserem Hotel starteten wir vorbei am Geburtshaus von Emily Carr Richtung Wasser und dann zur Fisherman's Wharf mit kleinen Lokalen und sehr schönen Hausbooten. Im Abendlicht fuhren wir dann mit einem Wassertaxi zum Inner Harbour mit dem Hotel Fairmont Empress und dem Parlamentsgebäude von British Columbia.




Good Bye Vancouver Island, auf in die Rocky Mountains. Doch zuerst stand noch eine sehr schöne Fährfahrt bei strahlendem Sonnenschein an. War ganz schön viel los unterwegs, viele Fähren und manchmal ging es auch recht eng zu. Aber am Ende sind wir glücklich angekommen und haben uns auf den Weg nach Whistler, unserer Zwischenstation auf dem Weg nach Osten, gemacht. Unterwegs standen noch zwei Stopps an den Shannon Falls und an den Brandywine Falls an. Morgen machen wir uns auf den langen Weg nach Revelstoke.




Nachdem wir uns gestern noch (kurz) ins Nachtleben von Whistler gestürzt hatten, ging es heute früh los nach Revelstoke Richtung Rocky Mountains. Der erste Teil der Strecke war recht schön durch die Berge und der eine oder andere Aussichtspunkt verleitete uns zum Anhalten. Leider war der Rest der Strecke dann nicht so toll, es ging lange Zeit durch eine ziemlich trockene und wüste Landschaft. Erst auf den letzten 100 km wurde es wieder grüner und es gab mehr Wald. In Revelstoke angekommen haben wir noch zu Abend gegessen und haben einer Band beim Revelstoke Musik Festival zugehört - bei immer noch gut über 30 Grad Celsius!




Als wir heute früh aus dem Fenster schauten, sahen wir - nichts! Nachdem es gestern Abend schon leicht "dunstig" war, konnte man heute früh kaum noch 100 Meter weit schauen. Es war aber kein Nebel sondern Rauch von den Waldbränden. Die sind zwar ziemlich weit weg aber der Rauch zog bis nach Revelstoke. Deshalb haben wir kurzerhand umgeplant und sind heute schon nach Jasper gefahren. Im Banff und Jasper Nationalpark war zwar auch Rauch aber bei Weitem weniger. Die Bildauswahl hielt sich trotzdem in Grenzen aber wir hoffen für morgen auf Besserung.




Heute früh ging es von unserer Unterkunft ungefähr 40 km nordöstlich von Jasper los auf Entdeckungstour. Nach dem wir ein paar Dickhornschafe direkt an der Straße beobachten konnten haben wir auch Bilder von der tollen Landschaft geschossen, (noch) ohne Rauch. Der ging erst südlich von Jasper los. Wir haben uns dann erst mal auf ein paar Wasserfälle wir die Athabasca Falls und einen kleinen Wasserfall an der Straße fokussiert. Beim Columbia Icefield haben wir dann doch angefangen Landschaften zu fotografieren. Auf dem Weg zu unserer neuen Unterkunft mitten im Nationalpark sind wir dann in den berühmten "bear jam" geraten, einen Stau wegen einem Schwarzbären der im Steilhang herumgeklettert ist. Wahrscheinlich wollte er über die Straße zum Fluss aber die Blechlawine hat ihm den Weg versperrt. Der arme Kerl! Auf Vancouver Island hatten wir den noch ganz für uns ein paar Meter neben der Straße. In der Nähe unserer Unterkunft sind die Sunwapta Falls, die haben wir noch kurz vor dem Abendessen angeschaut.




Gestern noch fast 30 Grad und Rauch, seit heute Nacht Regen, nur noch 9 Grad und auf den Bergen liegt Schnee! Aber das kann uns knallharte Kanadareisende natürlich nicht abhalten. Schließlich hatten wir ja heute unsere Bootstour auf dem Maligne Lake gebucht. Auf der Strecke dort hin war aber der erste Stopp am Maligne Canyon, einer ca. 50 m tiefen Schlucht, die der Fluss in den Kalkstein gegraben hat. Dann ging es weiter zum Medicine Lake mit türkisfarbenem Wasser. Man kann die Farbe zwar fast nur erahnen aber die Wolken, die über die Berge kamen, waren recht beeindruckend. Kurz darauf standen wir im "elk jam" als einer diesen riesigen Hirsche neben der Straße stand. Am Maligne Lake angekommen standen wir am Bootsanleger im strömenden Regen. Aber nach halber Stecke hörte es auf und wir wurden mit tollen Aussichten auf Spirit Island, einem spirituellen Ort der First Nations, belohnt. Auf dem Rückweg konnten wir dann noch mal zwei Elks beobachten. Trotz Regen ein toller Tag!




Heute früh sind wir um 7 Uhr nach Jasper aufgebrochen um an einer Wildtierbeobachtung teilzunehmen. Neben ein paar Elks, oder Wapiti, wie wir gelernt haben, sahen wir auch unseren Bären Nummer drei und dreieinhalb. Bevor wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft in Golden aufgemacht haben, sind wir noch auf den Mount Edith Cavell gefahren und dort oben zum Gletscher gewandert. Mit Streifenhörnchen und Pfeifhase ging unsere Tierbeobachtung aber irgendwie auch dort weiter. Nach ein paar weitern Stopps, z.B. am Columbia Icefield und am Peyto und Bow Lake sind wir schließlich in Golden angekommen.




Heute früh ging die Tierbeobachtung direkt weiter: Auf dem Gras hinter unserer neuen Unterkunft ist uns ein ganz wilder Geselle begegnet. Da es heute wieder sehr "rauchig" ist und man die Berge nicht wirklich gut sehen kann haben wir es uns erst mal in unserer Unterkunft gemütlich gemacht. Dann hat es uns aber doch noch in den Yoho Nationalpark gezogen und wir haben uns einen Wasserfall mit "natural bridge", also mit einer natürlichen Brücke darüber angeschaut. Zum Emerald Lake sind wir auch noch gefahren, aber zu voll und zu verraucht. Mal sehen, ob es morgen besser wird.




An unserem letzten Tag in Golden haben wir die restlichen Sehenswürdigkeiten im Yoho Nationalpark besucht. Zuerst ging es zu den Takakkaw Falls, mit 380 Metern die zweithöchsten Wasserfälle Kanadas. Takakkaw kommt aus der Sprache der Cree und bedeutet so viel wie „es ist großartig“. Dem können wir nur zustimmen. Etwas weiter unterhalb fließen der Yoho und der Kicking Horse River zusammen und vermischen dabei ihre Farben, Weiß und Blau. Der nächste Stopp war am Emerald Lake, wo wir gestern schon mal waren aber durch den Rauch nicht so viel gesehen hatten.




Für unsere Fahrt nach Canmore haben wir uns einen kleinen Umweg ausgesucht, da der direkt Weg "nur" 170 km weit gewesen wäre. Über Radon Hot Springs ging es durch den Kootenay National Park. Kurz nach dem wir es endlich mal geschafft hatten ein "Vorsicht Bären" Schild zu fotografieren lief uns gleich der nächste Schwarzbär über den Weg, bzw. genauer gesagt über die Straße. Da ging es leider wegen einer steilen Felswand nicht weiter und der arme (und nasse) Kerl war ganz verwirrt. Er musste hinter uns wohl wieder über die Straße zurück, hoffentlich ist ihm nichts passiert! Als wir kurz darauf am Olive Lake hielten bekam unser kurzer Spaziergang durch den Wald irgendwie eine ganz neue Spannung. Weiter Stopps auf dem Weg zu unserer letzten Unterkunft waren am Numa Creek und an den Paint Pots. Schließlich nahmen wir auf dem Bow Valley Parkway noch die ersten Eindrücke vom Banff Nationalpark mit. Morgen werden wir den mal genauer anschauen.




Eigentlich sollte es heute ziemlich viel regnen aber zum Glück hatte sich die Wettervorhersage geirrt. Deshalb haben wir heute unser Frühstück im Freien auf den roten Stühlen, die hier überall herumstehen, und vor traumhafter Kulisse eingenommen. Weiter ging es mit einer Runde rund um den Lake Minnewanka, mit einem White-tail Deer mit Jungen und mit der Weite Kanadas. Dann ging es den Bow Valley Parkway entlang mit Stopps an den Moose Meadows (immer noch kein Moose) und am Castle Mountain. Zum Schluss sind wir noch durch den Johnston Canyon gewandert, mit ganz vielen Menschen bis zu den Lower Falls und dann mit deutlich weniger Menschen zu den Upper Fall. War heftigstes Sightseeing heute, deshalb auch viele Bilder.




So langsam neigt sich unser Urlaub dem Ende entgegen, heute war unser letzter, ganzer Tag in Banff. Deshalb sind wir noch mal zu den Orten gefahren, die uns hier besonders gefallen haben. Zuerst ging es auf dem Icefields Parkway zum Lake Peyto, den wir uns trotz steilem Aufstieg und vielen Besuchern noch mal angetan haben. Oben fanden wir dann einen weiteren, deutlich weniger besuchten Aussichtspukt und haben unsere Kletterkünste für Fotos ausprobiert. Leider hat so ein freches Streifenhörnchen uns locker in den Schatten gestellt. Weiter ging es zum Bow Lake mit Aussicht und Kiefernhäher und über den Bow Valley Parkway zurück nach Banff. Da wir bisher leider noch keinen Elch gesehen haben, versuchten wir unser Glück noch an den Vermilion Lakes, leider ohne Erfolg.




Da heute noch der Umzug nach Calgary anstand blieben wie mit unseren Besichtigungen in der Nähe von Banff. Nach einem kurzen Abstecher zum Lake Minnewanka fuhren wir um den Tunnel Mountain mit ein paar schönen Aussichtspunkten. Am Hoodoos Viewpoint gefiel es uns nicht nur am Besten, hier haben wir auch den Aufkleber von Barbara und Jörg angebracht: "Nett hier. Aber waren sie schon mal in Baden-Württemberg?" Weiter ging es zur Cave and Basin National Historic Site, wo eine schwefelige Quelle in einer Höhle entspringt und dann weiter unten im Tal einen See mit interessanter Vegetation und Tierwelt bildet. Dann es aber auch schon soweit: Wir fuhren los in die Großstadt Calagary. Von dort startet morgen unser Flug zurück nach Deutschland.




Fazit: Die Landschaft, sowohl auf Vancouver Island mit dem Meer und den Inseln als auch in den Rocky Mountains mit den Bergen und den türkisfarbenen Seen und Flüssen, hat uns genauso begeistert wie die Tierwelt. Die Seeotterfamilie und die Weißkopfseeadler, Bären und Wapitis und vor allem die Streifenhörnchen haben es uns angetan. Unterschätzt hatten wir die Strecken und langen Fahrzeiten, im Nachhinein würden wir den Urlaub mit mindestens zwei, besser drei Übernachtung an jedem Ort planen. Was uns im Vergleich zu Island oder Irland gefehlt hat sind die kleinen Entdeckungen, wenn man einfach mal eine kleine, einsame Straße entlang fährt. Es konzentriert sich fast alles auf Aussichtspunkte und Halteplätze. Besonders von den Letzteren gab es uns eigentlich zu wenig.