
Mallorca
In den Osterferien zieht es uns ins Warme: Mal nicht auf die Kanaren sondern auf die Balearen, nämlich nach Mallorca. Wir haben uns im Westen der Insel, am und im Tramuntana Gebirge, zwei nette Unterkünfte ausgesucht: Einmal eine Finca, das Agroturismo Alqueria Blanca, und dann ein kleines Hotel in Banyalbufar, das Ca Mado Paula. Von dort aus wollen wir die Berge und die ganze Insel erkunden. Nur um den Ballermann werden wir einen ganz großen Bogen machen.


Nach dem wir gestern recht spät angekommen sind, der Flieger hatte Verspätung, haben wir es heute erst mal etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem Frühstück auf der Hotelterrasse bei 20 Grad und Sonnenschein haben wir zuerst unsere Finca erkundet. Es gibt hier jede Menge Oliven-, Orangen- und Zitronenbäume. Es blüht und grünt und im Hintergrund sieht man die Berge der Tramuntana. Nur der Pool ist arktisch kalt. Danach sind wir aber doch noch losgezogen, nach Port de Sóller. Nach einem Promenadenbummel mit Sangria sind wir zum Leuchtturm hoch, wo man einen tollen Blick über die Bucht hat. Weiter ging es zu den Gärten Jardins d'Alfàbia gleich bei uns ums Eck. Jetzt sind wir mit vielen neuen Eindrücken zurück und freuen uns aufs Abendessen.




Bei einem Mallorca Urlaub muss man natürlich auch an den Strand. OK, das Wasser hat nur 14 Grad, aber die Sonne kann man trotzdem genießen. Außer man fährt über die ganze Insel zur Cala Agulla, nur um bei der Ankunft von dunklen Wolken erwartet zu werden. Wir haben es gerade noch zurück ins Auto geschafft, bevor es anfing zu regnen. Aber keine zwei Stunden später war die Sonne zurück und wir konnten den Strand und die benachbarte kleine Bucht Cala Molto bestaunen. Der "kleine Spaziergang" zur Platja de Sa Mesquida führte durch lauschige Pinienwälder, erwies sich dann aber doch als ausgewachsene Wanderung. Zurück an der Cala Molto und Cala Agulla konnten wir noch ein paar schöne Bilder in der Abendsonne machen.




Heute sind wir zu unserem ersten Ausflug ins Tramuntana Gebirge gestartet. Über Sóller ging es ins Bergdorf
Fornalutx, wo wir die engen Gassen erkundet haben. Überall roch es nach Orangenblüten. Weiter ging es an den Stauseen Cúber und Gorg Blau vorbei und dann in steilen Serpentinen hinunter nach Sa Calobra. Nach einem kleine Rundgang am Hafen liefen wir durch zwei Tunnels in die Schlucht Torrent de Pareis. Bevor es zurück zu unserer Unterkunft ging unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher an die Playa Tuent und zum Restaurant Es Vergeret für ein (alkoholfreies) Bier auf der Terrasse mit Aussicht.




Da wir heute endlich mal unsere tolle Terrasse mit Aussicht und Olivenbaum genießen wollten, stand nur eine kurze Fahrt nach Orient an. Auf der Karte ist das "gleich" der nächste Ort nach Bunyola, wo unsere Unterkunft liegt. Allerdings hatte es das Bergsträßchen doch in sich und so waren wir froh als wir in Orient eine kurze Pause einlagen konnten. Jetzt haben wir es aber wieder zurück geschafft und entspannen auf der Terrasse.




Heute war der Südosten Mallorcas unser Ziel. Der erste Stopp war die Steilküste in der Nähe von Cala Llombards, wo wir ein Stück der Küste entlang liefen mit Aussicht auf das tolle, blaue Meer. Der nächste Halt war Cala Figuera wo wir viel Zeit damit verbrachten, um den Hafen und die Buchten zu spazieren. Nach einem kurzen Ausflug zum Leuchtturm Far des Cap de ses Salines und den Salinas d'es Trenc (mit Flamingos!) ging es zurück zu unserer Unterkunft.




Morgen ziehen wir um: Von unserer Finca mit Terrasse auf dem Land in ein kleines Hotel mit Meerblick in der Ortschaft Bunyalbufur. Damit wir die Terrasse heute noch mal ausgiebig zum Sonnenbaden und zum Abendessen nutzen können sind wir heute einfach von unserer Unterkunft los gewandert: Nur ein paar Kilometer durch Oliven- und Mandelhaine waren es bis zum Herrenhaus Raixa. Es gab dort viele Informationen zur Tramuntana und man konnte durch die schönen Gärten schlendern. Vor dem Heimweg ging es noch den Berg hoch zu einem Aussichtsturm mit bunten Fenstern, den wir schon von unterwegs gesehen hatten. Den Rest des Nachmittags und des Abends haben wir dann gemütlich auf unserer Terrasse unter unserem Olivenbaum verbracht.




Nach einer Spazierfahrt durch die Tramuntana haben wir unser kleines Hotel in Banyanbulfur bezogen - mit Meerblick! Den Rest des Tages haben wir die engen Gassen und Plätze vom Ort erkundet bevor es gleich zum Abendessen mit Sonnenuntergang auf die Hotelterrasse geht.




Heute haben wir uns in den Touristentrubel gestürzt - nein, nicht beim Ballermann sondern bei den Sehenswürdigkeiten in der Tramuntana. Zuerst ging es nach Valldemossa, wo schon Frédéric Chopin Erholung gesucht hat. Allerdings war das schon 1838/39, heute wäre es ihm bei den Menschenmassen sicherlich schwierig gefallen. Naja, zumindest in den engen Gassen der Stadt hatte man ein wenig seine Ruhe. Weiter ging es in das genauso gut besuchte Deià, dem Künstlerdorf Mallorcas, wo sich schon so berühmte Künstler wie Pablo Picasso, Peter Ustinov und Pierce Brosnan niedergelassen hatten. Leider haben wir keinen davon getroffen. Der letzte Stopp war das Herrenhaus Son Marroig, früher im Besitz des österreichischen Erzherzogs Ludwig Salvator mit grandioser Aussicht auf die Küste der Tramuntana.




Unser Ziel für heute war Sant Elm, ganz im Südwesten Mallorcas. Allerdings gab es unterwegs in der südlichen Tramuntana so viele, tolle Aussichtspunkte, dass wir länger bis dahin gebraucht haben als gedacht. Besonders die Aussicht von der hohen Steilküste auf das blaue Meer hat es uns angetan. Und mit Estellencs haben wir ein weiteres, nettes Bergdorf gefunden, wo sogar ein rostiger Reisekollege von uns stand. Mit Koffern.




Heute war Wanderung angesagt: In der Nähe von Banyalbufar ging es los über den "Sa Volta des General" Richtung Port des Canonge. Erst führte der Weg hoch an der Küste entlang durch den Küstenwald, bzw. durch das was ein Sturm 2020 davon übrig gelassen hat. Kurz darauf ging es vorbei an einer hohen Felswand und dann runter zum Meer. Das letzte Stück liefen wir an der Küste entlang bis der nette, kleine Hafen Port des Canonge erreicht war. Nach einer kurzen Schaukeleinlage und einer Stärkung im Restaurant Ca'n Toni Moreno mit kalten Getränken und einem Snack ging es den selben Weg wieder zurück nach Banyalbufar. Insgesamt haben wir 9,6 km und 230 Höhenmeter geschafft.




Am vorletzten Urlaubstag haben wir noch einmal eine längere Fahrt in den Nordwesten Mallorcas auf uns genommen. Zuerst ging es auf die Victoria-Halbinsel nahe der Stadt Alcúdia. Nach über einer Stunde Fahrt war unser erster Stopp an der Playa de Olia, mit einer fotogenen, kleinen Insel direkt am Strand. Nach einer kurzen Pause ging es hoch zur Ermita de la Victoria wo wir uns im Restaurant Mirador de la Victoria ein mallorquinisches Mittagessen gegönnt haben. So gestärkt ging es weiter auf die andere Seite der Bucht von Alcúdia und raus zum Leuchtturm am Cap Formentor wo es besonders unterwegs ein paar nette Fotostopps gab.




An unserem letzten Urlaubstag sind wir nach einem kurzen Abstecher an den Aussichtspunkt Torre des Verger noch mal zu einer Wanderung aufgebrochen: Vom Parkplatz am Restaurant Can Costa bei Valldemossa ging es zuerst zur Ermita de la Trinitat. Von dort startete dann der Weg durch den Wald mit Steineichen und Kiefern zum Aussichtspunkt Mirador des Tudons. Nach dem Rückweg zur Ermita und zum Parkplatz machten wir noch eine Abstecher zu unserem Lieblingsort Port des Canonge und verbrachten dort eine Weile am Strand Platja de Son Bunyola. Nach so vielen Unternehmungen genossen wir das Abendessen mit einer guten Flasche Wein in unserem Hotel Ca Mado Paula. Morgen nach dem Frühstück geht es zum Flughafen und dann zurück ins kalte Deutschland.



